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Bilder/ Events > 2010
Seit 10 Jahren führte mich endlich wieder der Weg in die Eifel an den Nürburgring. Rock am Ring.
Was hat sich verändert? Was ist neu? Was gefällt? Was reizt zum Erbrechen? Diese Fragen galt es zu klären!
Vorweg: Es hatte sich einiges geändert. Aber nicht alles war schlecht. Und daher werde ich hier ausschliesslich meine Meinung kund tun, beleuchten was ich nett fand und übelst verreissen, was mir nicht so recht zusagen wollte.
Da ich ja auch ein (ein-)gebildeter, älterer Herr bin (siehe Kapitel 'alte Ringrocker'), sprech' ich mit diesem Bericht auch nur diese an. Und die Damen natürlich auch. Also denn, los geht's, willkommen am Ring!!
Der Nürburgring. Hier ist nichts mehr, wie es war...
1. Die Anfahrt
Alles etwas chaotisch, zumal schon viele Leute angereist waren und noch kein einziger Platz geöffnet hatte. Freie Platzwahl? Nö, froh sein, einen gefunden zu haben...
2. Der Zeltplatz
Wow, endlich einen gefunden. Ca. 500m vom Auto weg (gefühlte 7 km!!). Scheiße, das! Alles muss hingeschleppt werden!
3. Das Festivalgelände
Also hier mal was Positives: Nur 15 min zum Festival- gelände...nein, stopp...nur 15 min zum Eingang. Bis an die Hauptbühne auch nochmal zehn min.
Oder fünf zur Alternastage. Oder zur Clubstage? Also an Abwechslung hatte es nicht gefehlt. Leider alles etwas verbaut, die Hauptbühne konnte nicht überall eingesehen werden.
Positiv auch die Unterteilung der Hauptbühne in drei Bereiche. Die ersten zwei konnten nur über die Boxengasse erreicht werden...
Kurios: Eine Handy-Aufladestation. Bin ich schon sooo alt, das diese bahnbrechende Errungenschaft an mir vorrübergegangen ist?
Auf jeden Fall hatte ich keinen Grund, mein Handy dort abzugeben und es eine Stunde später wieder abzuholen. Gegen einen kleine Unkostenbeitrag selbstverständlich. Ich brauchs net!
Allerlei Stände gab's natürlich auch. Und, so muß ich sagen, zu fairen Preisen. Essen? Gut, abwechslunsreich und richtige Portionen (BYH, bitte nachmachen).
Doch im Grunde war mir das Ganze zuuu groß.
Mainstage, Heimat von Ramstein & Co.
Alternastage, Treffpunkt Motörhead, Slayer!
Durchgeknallter Aussie von Airbourne!
4. Die Bands
Da gab es auch absolut nichts zu bemängeln, zumindest von meiner Seite aus. Volle Kanne bedient von Kiss, Motörhead, Slayer, Airbourne, Volbeat, Alice in Chains, und Ramstein als Showact No 1.
Das zumindest war die Kohle wert.
Meine Meinung?
So, mehr will ich an der Stelle auch nicht texten. Es gilt, wie immer: Meine Meinung hier, sonst nix.
5. alte Ringrocker
...eine Spezies, die es nur noch selten zu sehen gab (am meisten, wenn ich in den Spiegel geglotzt hatte). Ansonsten ist mir das Volk am Ring völlig fremd. Wie besagten Leuten auch der Geist von Rock am Ring. Den meisten hier ging es darum, die Sau raus zu lassen. Bands? Ja, die spielen hier auch. Wer? Wassweissichdennscheissegalwoissmeinjackie!
So isses heute. Nix mehr von dem spürbar, was vor zehn Jahren den Tripp in die Eifel ausgemacht hatte. Schade. Wie ein älterer Herr zu mir gesagt hatte (der auch schon damals dabei war): Du bist hier auf der Idiotenrennbahn. Wie passend, finde ich!
Wichtig: Die Leute, mit denen wir unterwegs waren, zähl ich keinesfalls zu dem besagten Haufen. Was ich dem Mädel und den Jungs vorwerfen kann, ist nur eins: Warum seid ihr so jung? Das kriegen wir schon ;-)
6. Fazit:
Wenig Geld gebraucht, was wohl auch an dem saaagenhaften Festivalbier lag, ich rede von Warstone-Beer, the fuckin' Queen under the beers. Eins getrunken, zwei gepisst, rat mal welches Bier das ist...
Die Sauerei überall? Cool!! Das muß ich so sagen, sonst bin ich wieder der alte Spiesser, nur weil es mir keine Erotik bringt, tagelang auf einer Müllkippe zu hausen.
Das war wohl das letzte Mal am Ring weil
Good bye, Ring!
Martin, Oldschool Hugo